Wenn man den Lötzinn an die Spitze des Lötkolbens hält, verdunstet das Flussmittel – in diesem Moment kann man am besten Löten. Ist das Flussmittel verdunstet oder verwendet man zuviel Lötzinn, führt dies zu Kugeln, die keinen sicheren Kontakt herstellen.


Das Lötauge und der Draht des Bauteils werden gleichzeitig erhitzt. Die Bauteile halten auch hohe Temperaturen aus.


Mit dem Lötzinn mehrmals kurz die Lötstelle berühren, bis die Bohrung im Lötauge ganz geschlossen ist. Es darf sich aber keine Kugel bilden.


Dann den Lötkolben wegstellen und die überstehenden Drähte mit dem Seitenschneider abzwicken.


Achtung! Zwischen den Lötaugen dürfen sich keine Brücken bilden.

Wenn sich das überschüssige Lötzinn nicht mit der gereinigten Lötkolbenspitze abziehen lässt, muss man eine Saugpumpe verwenden.


Der IC-Sockel fällt leicht wieder heraus, wenn du die Leiterplatte umdrehst. Hier behilft man sich am besten mit einer hitzebeständigen Unterlage.

Die halbrunde Kerbe dient als Markierung und sollte nach links gedreht sein.

A c h t u n g !
Nicht mit den Fingern von unten festhalten und von oben löten. Verbrennungsgefahr!


Die Beine des Mikrocontrollers sind meist etwas nach außen gebogen. Damit sie genau auf den Sockel passen, musst du sie etwas nach innen biegen. Auch der Mikrocontroller hat eine Kerbe, die nach links gedreht werden muss.

Auf einer Tischkante mit beiden Daumen fest drücken!


Wie bei einer Quarzuhr sorgt auch beim Game Kit ein schwingender Kristall für die exakte Taktung des Prozessors mit 16 Megahertz.
[Die Polung spielt keine Rolle.]

Vorsicht! Wenn man später im laufenden Betrieb mit dem Finger von unten an den Quarz fasst, stürzt der Mikrocontroller ab.


Zwei kleine 22p Kondensatoren rechts und links stabilisieren die Schwingung des Quarzes.

Da symmetrische Kondensatoren verwendet werden, muss man nicht auf die Polung achten.


Ein 100nF Keramikkondensator wird links vom Mikrocontroller montiert.
[Die Polung spielt keine Rolle.]


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